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~ osterspaziergang der mir die sinne klärt ~

kälte durchdringt die decken
klamm legt sie sich auf die haut
sie nagt an mir und
lässt mich staunen
denn mein blick
gefangen im licht des silbermondes
lässt mir jede faser meines körpers
gewahr werden
und ich atme die luft
die lebende träume birgt
meine berstenden lungen tragen
meinen geist hinaus
entgegen dem wo meine
sehnsucht weilt
und so tanze ich
im lande des schnees
des mondes
und der träume


sanft kitzeln goldene strahlen
meine wangen
und lieder in reichster vielfalt
begrüßen mit mir den morgen
es zieht mich dort hin
hinaus in die kälte
es zieht mich dort hin
hinein in die welt
die ich ersehne
die welt im dämmerlichte
die es vermag meiner
seele ein zuhause zu bieten
und so gebe ich ihm nach
dem ruf des erwachenden morgens
und huldige gemeinsam mit ihm
die sterbene nacht

meine füße knirschen im schnee
glitzernde kristalle malen den weg
und sonne und mond tanzen in ihnen
ihren eigenen moment
die bäume am wegrand segnen
mich mit leisen schneeflocken
mein haar berührend
und ich genieße den traum
noch einmal im winter zu sein
und atme die ruhe, die sehnsucht,
das sein

ich schließe die augen
und lausche mit dem herzen
und ich lasse es zu
dass die laute mich tragen
ich gebe mich ihnen hin
und spüre das sprudeln in mir
leben durchdringt meine adern
und buntes gezwitscher
wie sonst
nur der sommer dem tag
zu bieten gedenkt
umgibt nun den moment
der weder still steht
noch voran treibt

wohlig umgarnen derweil mich
die geschichten
erzählt von einem hort aus gelb
ein duft der erinnerungen lebendig
werden lässt und den moment
unendlich macht
frühling liegt in der luft
und ich weiß um dessen
reges treiben
auch tief in meiner seele drin

ich danke der göttin
ich danke dem morgen
für ein geschenk das
tausend wünschen gleicht
ich bin der moment
ich bin die ruhe der heimat
ich bin der wagemut der neugier
ich bin beständig pulsierendes sein
und so beende ich
meinen spaziergang der mir
gewährte die jahreszeiten
zu vereinen und meinen
sinnen wieder einen gemeinsamen
blick zu gewähren

~ osterspaziergang der mir die sinne klärt ~
24.3.08 18:40


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musik ... lieder .. klänge .. gesänge
ich sehne mich nach ihnen .. tanze in ihnen .. suche nach dem quell
wo ist er ... der zauber .. die magie
warum kann ich die welt nicht mehr tanzen spüren ... wo ihr atem der rhythmisch mich bedingt
meine welt weint
und dieser verdammte satz ..
geht mir nicht aus dem kopf .. nimmt mich ein .. zerreißt mich
.. vielleicht bist du es nicht ..
wieso ist die zeit vor entscheidungen immer so verdammt schwer
mit einem bein steh ich schon über der klippe
eigentlich bin ich schon längst gesprungen
und falle .. falle
und .. ich fürchte dass du vielleicht doch nicht meine flügel bist
und ich falle
vielleicht habe ich etwas gesehen, das nicht ist
vielleicht .. oh ... vielleicht bist du nichts besonderes
vielleicht gab es diesen glanz, dieses lachen .. diese reine energie
vielleicht gab es was ich zu sehen glaubte ... nie
vielleicht bist du gar kein wunder
oh verdammt
vielleicht gibt es keine wunder
...
..
.
- meine identität ist an wundern aufgebaut
wunder sind das einzige was mich diese welt ertragen lässt
ohne wunder ist sie nichts, bin ich nicht

oh mein gott - vielleicht gibt es keine wunder




wieso einem kind sagen der weihnachtsmann sei nicht echt ?
keine beweise für etwas sind nicht beweise gegen es
5.11.07 17:28


es war als
wär mir eine schwere last genommen
als drücke das atmen in der brust nicht mehr so sehr
es war als
hätte man meine gedanken gewaschen
und sie trocken lassen im windspiel alter lieder

es war ein tag von ununterbrochenem regen
er war düster und dumpf
und ich war froh mein lächeln wiederzufinden
in gedämpfheit und wohlig lebindiger geborgenheit

erlebte die wiedergeburt meiner gedanken
~und ich träume wieder von schnee~
29.9.07 19:28


sonnenblumenstaub auf meinen fingern ...
süßer träume duft aus einer anderen realität ...
ich stehe hier und bin der regen
rinne hinab, zerfließe und münde
kalt und warm zugleich wallt meine haut im einklang
meine seele leg ich nieder
schwimme, fließe, gleite ... treibe
sternenlieder möcht ich wieder singen
auf regenbögen tanzen
und im mondlicht baden
mag wieder barfüßig weißes moos betreten
und schmetterlinge bitten meine flügel zu sein
im silbrigblauen wald verloren gehen ...
danach sehnt es mich

heute war ich tauchen in meiner eigenen worte
erinnerungen .. in der hoffnung alte pfade wieder
aufnehmen zu können .. schritte zu sehen
die ich tanzen möchte .. und träume zu wecken
die nicht mehr lebendig erschienen ..
~wesenslose sehnsucht in einen raum führen
gestalt anzunehmen~
27.9.07 23:46


netz aus traumgefilden

träume ich ...
wache ich ..
ich weiß nicht mehr in welchem gefilden mein zuhause ist
der verstand
er arbeitet noch gegen die ganzen eindrücke an
sagt mir, dass das was ich des nachts erlebe
obwohl es mir doch gleich wenn nicht gar stärker lebendig erscheint
nur traum sei
aber der verstand hatte bei mir selten die oberhand
und mein gefühl
ist verwirrt und weiß nicht mehr wem loyalität zu zollen
das was ich des tags in meinen gedanken verbanne
holt mich des nachts in den traumgeschichten ein
bin gefangen in meinen eigenen bildern
und mein gedächtnis ist nicht fähig
zu unterscheiden wo die quelle der bildes entstammt
und so wandle ich durch den tag
nicht sichern sein zu können
menschen die mir wichtig sind
dinge gesagt zu haben oder nicht
nicht sicher sein zu können
dinge getan zu haben oder nicht
nicht sicher sein zu können
mich auf meine gefühle, die
den überblick verloren, verlassen zu können

ich liebe meine träume
ich will sie nicht missen
doch bereitet es mir gerade sehr viel arbeit
dinge zu trennnen
und es macht mich traurig
dass ich dinge denken aber nicht tun kann
und dass die dinge die ich tue so wenig
und doch zu viel mit meinen träumen gemein zu haben scheinen
23.9.07 10:10


meine füße tragen mich wieder
die nackten fußsohlen im rauhem sand
tränen am horizont
wo sind die flötenklänge
ich hör sie nicht
hände aus wasser
sie greifen hindurch
der wind ist kalt
meine flügel voller risse
dornen im gestrüpp
scherben die geschichten erzählen
gänge die keinen weg verfolgen
gemäuer aus denen ich einst entkommen war
ich weiß ... dort oben, hinten, drüben, hier
irgendwo - ein schlupfloch
wieso muss ich mich erneut vergessen
zu schwere last, zu leichtes
sein, ist alles eins
aber ohne grenzen kein gefühl mehr
für dinge
wer war das ich
was ist das hier
wann wird das jetzt
wo .. wo nur habe ich mich vergessen

ein hauch von leben in den augen
ich ertrinke den regen auf meiner haut




... --- ^^
muss mich erneut auf dich suche begeben
verhielt mich zu lange als sei ich angekommen
dachte einfach sein zu dürfen
vergaß dass ist werden heißt
muss wieder weitergehen
trag mich ein stück weit wind
ich weiß nicht mehr wie man läuft
29.8.07 17:57


... gehen - bleiben ...
... zurückstecken - fordern ...
... zweifeln - glauben ...


Ich will nicht Lügen, und
ich tue es doch.
Ich wollt es üben, und
das tu ich noch.
Ich würd gern sagen was mich quält geh vorbei,
und dann.. dann seh ich uns zwei.

Und ich weiß wenn ich gehe komm ich irgendwann an,
und ich weiß wenn du bleibst fehlen wir beide, und dann
spräche alles dafür, wäre alles in mir
auf der suche nach einem,
auf der suche nach dir..

Also bleib ich stehen also halt ich dich fest..
Also bin ich dein Leuchtturm, wenn du mich lässt..
Also halte ich dich fest, wenn du mich lässt..

Ich seh das Ende,
und ich seh es nicht,
an meinem horizont
fährt unser schiff...
Ich muss weiter leuchten,
also fährst du allein
und ich.. ich seh das nicht ein

und so leuchte ich und denke das du mir nicht verzeihst,
weil du zweifelst und glaubst,
das du nicht alles weißt..
Doch ich würd mich verfluchen,
ich käm nie wieder an,
weil es nichts gäb zum suchen,
wenn man dich nicht finden kann!

Also bleib ich stehen,
also halt ich dich fest,
also bin ich dein Leuchtturm,
wenn du mich lässt..
Also leucht ich für dich,
und du kennst ja den Rest..
also bin ich dein Leuchtturm,
wenn du mich lässt.
also halte ich dich fest,
wenn du mich lässt.
Wenn du mich lässt!
Wenn du mich lässt!
Wenn du mich lässt!

Also bleib ich stehen,
also halt ich dich fest,
also bin ich dein Leuchtturm,
wenn du mich lässt.
Also leucht ich für dich,
und du kennst ja den Rest.
Also bin ich dein Leuchtturm,
wenn du mich lässt.
Also bleibe ich stehen,
und halte dich fest!
Dieses Licht ist ein feuer,
und dieses Feuer bin ich,
dieses Feuer bin ich,
dieses Feuer...
..bin ich
.. bin ich
[Juli - Wenn du mich lässt]



... bleiben - sein - und - halten ...
17.5.07 14:05


großer zweifel - konfrontiert mit großer hoffnung - wer greift die hand - geh tanzen im blätterwirbelspiel - geh zerdrehen all die angst - es greift hernieder - ich seh dich an - wer hat die welt geboren - verspeis in träumen mich - und such der liebe wegen einander im gestrüpp - wo einst die worte lagen - ich nahm sie hoch - sie mochten mich - wir haben einst geschworen - ich rufe dich erneut zu fragen - das leben ist ein kostbar spiel - geh über los und kehr nicht mehr zurück - vergess zu atmen - sei ein engel - wer flügel hat kann liebeslieder weben - berührt kein antlitz - hände die viel mehr vermögen - sternenstaub auf deinen lidern - geschlossen leben sie hinfort - ich weiß kein halt zu schreien - wer springt hinab - wo wächst das weiße moos - hab angst dort hin zu gehen - vergiss nicht - wir sind noch nicht geboren - mich grüßt kein blick - ich hör kein laut hier drinnen - warm wallt die welt in ihren wogen - wer fängt mich auf - wo zieht es dich hin - was sind wir - gestorben im entstehen - geschichten müssen wir noch schreiben - reich mir die hand ich führ ein stück - und meine beine tragen - die last die ich nicht mehr zu sehen mocht - doch wunderbar ist ihre schwere - sie trägt in sich des lebens lust - es ist egal welch weg ich wähl - das licht muss mir nicht folgen - die quelle ist ein ort voll überfluss
16.9.06 22:35


Gehauchter bilder atem
Ich wage mich erneut zu drehen
Getanzt gewirbelt laubspiel der erde entgegen
Ich fühle dich

Kräuselnd regen kitzelnd meine füße
Dreh dich, dreh dich, dreh dich
Wer ist die welt
Ich lach sie aus
Sie hält mich nicht

Spiralen buntgefärbt und zügellos
Zerspreng den raum
Entwurzel die zeit
Ich werd auf reisen gehen

4.9.06 15:09


goldener septembersonne klang
ich habe den lauf der jahreszeiten verloren
stecke fest im
dazwischen

windgerede
vermiss mich schon
lang

wer sieht den mond noch
er ist
verborgen

ich fühle
schnee

meine tochter
wann
wann warst du das letzte mal
tanzen mit den sternen

das schilf versperrt dir die sicht
der schatten verhindert den durchgang
fall zurück auf
moos

wo nur sein ist
ist keine bewegung
und
du wirst geschlechtslos

schreie im glockenblumenklang verhämt
es freuen sich die neuen lieder der alten melodie beraubt
geh spielen kind ich kann dich nichts mehr lehren
die antwort ist im spiegel wirbel
ich seh kein licht wo schatten ist
bist um die dämmerung betrogen
4.9.06 09:31


entgegen der biologie

ich brauche dich nicht
zu sehen zu wissen
dass du da bist

ich brauche dich nicht
zu hören zu wissen
was du sagst

ich brauche dich nicht
zu berühren zu wissen
wie warm du bist

aber ich brauche erklärungen
erklärungen für warum es
entgegen der biologie scheint

bei dir sein zu wollen
mit dir ein zusammen zu bilden
und ohne dich weniger als die
summe unserer teile zu sein

denn die biologie des lebens folgt dem
mehr als der summe der einzelteile

obwohl ...
das mag sogar stimmen ...
zusammen übersteigen wir einander um ein vielfaches, wachsen aneinander empor und sind mehr als du+ich ...

aber wieso schlägt es sosehr ein
die gleichung umzustellen ?

das wir minus du müsste mein ursprüngliches ich sein
aber es ist weniger als wie ich es einbrachte

und so vermag ich nun langsam zu erkennen
was an dieser ganzen sache
entgegen der biologie ist

~nicht trennen zu sollen was einander verwachsen~




war einfacher als ich dachte, aber schreiben hilft die gedanken in eine struktur zu zwängen in denen sie sich frei entwickeln können *lächel

hinfort
25.8.06 18:37


zu früh

Sternengefräßigkeit
auf der Suche nach -
ich treibe im Fluss
die Hand eine Melodie
Was ist Atmen schon

Lichtgewirr im Abendkleid
Versuch mich -
spiel deine Beine in Decken
zupf rosa Blumen im Wind
Wo warst du

Samtschwarze Liebkosung
Tanzsucht
Gebilde aus Stein
gehauchter Bänder Sagen
Wer kann sie hören

Augenbekenntnisse
zu Besuch bei -
das Lachen umschlingt
Lilienefeu krönt die Lippen
Wie frag ich dich
4.7.06 09:28


gestrandet

er tanzte mit den engeln
wusste um zeit und raum
und sah im spiegel die
welt

er sang und scherzte mit den sternen
spielte verstecken im niemalsland
und immerfort gebar er
träume

glockenblumensingsang
moosgebadete bettstätt
ich weiß nicht wo ich bin

sie erwachte in wasser
stand nackt am strand des seins
sie ging und fand
ein tagebuch, das niemand schrieb

geh weinen kind
ich seh dir dabei zu

geh zweifeln kind
ich halt dich dabei fest

geh hinfort -
ich
- habe dich verloren

illusionsgeprägte räume
gänge mit erinnerungen fetzen tapeziert
hallen gewachsen an liebe

puls geatmeter körper
die sehnsucht wallt hindurch
ich berste an gefühl

schreie im strudel
ängste im meer
bangnis hinter vorgehaltener hand

zuviel gegeben
zuviel gelebt
gestorben an zuviel davon

losgelöst und ungerichtet
wesenslos
lebensfrei

traumgeschriebenes tagebuch
wünsche erfüllt im spiegelbild
die augen sehen dich

ich weiß jetzt wer ich war

schmetterlingenschlaf
regenbogenfest
taugeschmücktes umarmen

ich liebe mich an dir
26.6.06 11:25


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