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Diese nacht sah ich dich im schlaf
Dein gesicht so nah an dem meinigen
Und der atem stockte mir einen augenblick lang
Deine augen sprangen in die meinigen
Und in meiner seele wanderst du jetzt umher
Und kalt, so kalt wird?s mir ums herz

Der schl?ssel im wipfel des baumes
Umgeben von scherenartigen bl?ttern
Ihn zu erreichen vermag ich nicht
Umkreise was ich zu greifen versuche
W?hrend die jahreszeiten ihren spa? mit mir treiben

Sonne und mond k?ssen sich
Und die gestirne hageln rosenbl?tenweich
Auf meine zerschundene haut hinab

Wann
Wann nur vermag ich das tor zu durchqueren


Die antwort weht im wind dahin
Leise fl?sterts noch hernach:
Wenn zeit nicht mehr ist und
Sein niemals war
Dann umarmen sich die welten
2.1.06 10:22


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Kindliches verstecKspiel

wachgeKitzelt von goldenem staub die schl?fen befl?gelnd ... geatmet was die nacht zum geb?ren brauchte ... und in der warmen mitte dr?ngt der hauch der frage sich ans licht .... wunder sehen wollen oder lieber ahnungslos staunen was die welt sich drehen lassen hei?t ...

rotes laub im wei?en schnee ... golden tanzende ?derchen mit reif versetzt ... Kristalle malen heut die welt ... und Klirrende Klarheit singt vom puls des lebens zur zeit dazwischen ... zwischen wei? und regenbogen wirbeln vertr?umt die elfen ... Knospenrein ... und zwischen ewig schlafen und neu geboren werden liegt das quellende geheimnis ihrer existenz ...

zeit ist nicht wo alles mit h?nden greifbar ... grenzen sind nicht wenn man vergisst was das selbst umspannt ... und nichtig scheint was vorher sichtbar f?r wer der schatten dichtung zu haschen wei? ...

Kind - geh spielen im nimmerw?hrenden m?rchen der melodien bilder b?cher sagenwelt
8.1.06 13:12


Einst warf ich einen Blick in den Spiegel der Welt ... erhaschte Strukturen und Sinn wo Chaos geb?rend weilt ... und fiel mitunter in den Kessel des Lebens ... bin gestrandet am Ufer der Wirklichkeit ... und wandle nun die Grenze entlang ... staunend ?ber wie viele l?chrige Stellen im Gewebe den Einblick gew?hren ... heute blieb ich h?ngen an Eis ... durch dessen Gitter die Sonne und der Mond eine Einheit bildeten ... geborgen in k?nstlichen Welten aus Glas ... Feenstaub ihnen zu Ehren ?berzog der Erde Mantel ... und Lobges?nge hallen in den G?ngen gefrorener Hallen hernach ... so ist mein Wesen gefesselt an was sich zu l?sen gedenkt ... und mein Sehnen strebt entgegen darin zu verweilen und erneut zu baden in deinen Armen ...
8.1.06 15:15


worte so blumenbl?tenweich ... ihre vokale jedoch kiesel unter meinen nackten f??en ... lieder durchweben engelsgleich die l?fte ... die s?tze jedoch fallen dumpf und schwer ... labyrinth akustischer signale die sich einen spa? daraus machen visuell zu spielen ... und ich fass sie an ... will greifen was mich auszulachen droht ... und meine fingerspitze ber?hrt k?hles nass ... und soghaft rei?t es mich in geleeartige massen ...wirbel im strudel aus stimmen, gefl?ster und schreien ... wispern, hauchen, kr?chzen ... bewusst verpasste schl?ge und liebkosungen verdrehen mir die wahrnehmung ... vorw?rfe hindern mich am atmen ... und im n?chsten augenblick zergeht mein wesen in so viel zuwendung w?rme ... spiegelgetr?nkte horizonte malen den raum ... und im zentrum quellt aus so viel leere, dass es die wahre f?lle ist treppengleich der worte wesen empor ... ... schall und rauch mit macht durchtr?nkt schreiben die geschichte des seins wo molek?legepr?gte fl?sse zu flie?en wissen ... ~existenz~
14.1.06 20:27


eingebrannter blick in meiner seele

ich bin gelaufen ... des nachts ?ber die felder ... meine beine trugen mich so schnell ... so schnell, dass ich mir nicht mehr sicher war, ob sie ?berhaupt noch ihren dienst taten ... oder ich schon am fliehen war ... wei?e schatten verfolgten jede meiner bewegungen ... und aus dem wald vernahm ich den atem der stille ... wind ... so kalt ... l?sst spielend meine wimpern gefrieren ... und ein zaubert belegt meine lippen mit rot ... greife die sterne ... und pfl?cke sie vom himmel herunter ... auf dass ich sie fallen lassen kann auf schnee ... meine sternenkrumenspur f?r wenn ich suchen werde den weg zur?ck ... mein herz pumpt schmerzhaft kochendes blut durch meine adern ... mein k?rper ein einziges pulsierendes beben, das dem ende des horizontes entgegen schreit ... ... fang mich auf ... oh, halt mich fest ... ber?hr mich ein letztes mal ... lass mich ein letztes mal mit dir fliegen ... ich bitt, dich ... zerst?r dich nicht ...

und dein gesicht ... ein l?cheln umspielt seine z?ge ... und verblassend verschwindest du vor mir im ewigen nebel der weltenseufzer ...

und ich sehe noch ... in deinen augen ... die traurigsten blumen der welt ...

eisblumen, denn sie weinen, wenn sie sterben

15.1.06 17:09


im Raum ... die luft steht still ... keine noch so kleine bewegung lockeRt dein staRRes antlitz .. das spiel deineR haaRe ? im tanz gestoRben ... deine augen ? ein spiegelbild ... und duRch sie hinduRch glitzeRt die k?lte in diR heRvoR ... deine bRust ? stummes zeugnis des fehlens von Rhythmus ... im stillstand geduldig ein gedanke haRRt ...

woRte zeRbR?ckelten in deinen h?nden ... in ihRen scheRben ? bildeR, die du nicht einfangen wolltest ... anklagend umh?llt dich ein mantel aus schweigen ... wunden zieRen deine haut ... glasschnitte im gewebe deines pulsieRenden leibes ... gemalte geschichten, die nicht veRgessen werden wollten ...

und du rennst durch hallen, so hoch, dass deiner nackter tritte hall echos Geb?rt, die deiner adern puls so Greifbar wiederspieGeln, sie aber nicht erreichen, immer ein weniG zur?ck, sodass der schall zum j?Ger deines atems wird und du GejaGter deiner eiGenen anGst, die einst einGenistet im dunkel Gewachsen dich nun zu ?bersteiGen, dir zu zeiGen warum du klein bist, warum du klein sein sollst, um irGendwann vielleicht auch einmal wachsen zu k?nnen Gei?elt sie dich mit der erinnerunGen qual erneut zu durchleben und des schmerzes k?lte zerrei?t dir die lunGen in splitter deiner seele friedhof bunt bemalend, auf dass ihre Gr?ber verschlossenes freiGeben und dich zwinGen in ihrem meer zu tauchen, das dich umklammert und den schrei in deiner brust ertr?nkt.





bLumen wachsen Lachend in deiner seele Leid

20.1.06 21:25


Im schatten den schlosses

Brunnen im zentrum des gartens ... deine seufzer zerrei?en mir das herz ... tr?nen weinst du schon lang nicht mehr ... aber in deinem spiegel seh ich noch was einst geschah ...
Blumen k?mpfen heut wo wunden dein wesen straften ... und wo ich gestern erst deine letzten atemz?ge vernahm singen nun sagen ...
Und ich f?hl mich so verraten ... f?hl mich so gestutzt ... denn wo lieder deiner gedenken manifestieren sie barrieren zwischen dir und mir ... f?hl mich beraubt um deiner selbst ...
Und meine schreie nach ... gerechtigkeit ... die nur von der liebe schmerzens qual berichten ... gefrieren im wind ... eisgebilde, die deinen namen tragen ...
Das schloss in meinem r?cken ... unver?ndert hallt sein wispern bis zu mir ... so wie damals, als es leise lachte ... w?hrend du in meinen armen lagst ...
Und des nachts ... im traum ... da tret ich auf es zu ... und schrei es an ... es m?ge SCHWEIGEN ... ich bewerf es mit steinen und schlage mit blo?en f?usten gegen mauern aus h?rstestem gestein ...
Des nachts, da finde ich den mut ... den mut zumindest zu wollen ... aber an jedem einzelnen morgen erwache ich erneut im garten aus glas ...
Im zentrum des gartens mein brunnen ... der deine seufzer zerrei?t in tausend st?cke ... tr?nen weint hier schon lange niemand mehr ... aber in einem spiegel seh ich noch was einst geschah ...
Blumen kr?nen heut was wunden wesen straften ... und wo ich gestern erst deine letzten atemz?ge vernahm singen nun sagen ...
Und ich f?hl mich so verraten ... f?hl mich so verdutzt ... denn wo lieder deiner gedenken manifestieren sie barrieren zwischen dir und mir ... f?hl mich beraubt um meiner selbst ...
Und meine schreie nach ... liebe, schmerz und qual ... die nur von der verdammnis verzweiflung berichten ... gefrieren im wind ... eisgebilde, die keinen namen tragen ...
Das schloss in meinem r?cken ... unver?ndert hallt sein wispern bis zu mir ... so wie damals, als es leise lachte ... w?hrend du in meinen armen starbst ...
Und des nachts ... im traum ... da tret ich auf es zu ... und schweig es an ... es m?ge SCHREIEN ... ich bewerf es mit steinen und schlage mit blo?en f?usten gegen mauern aus h?rstestem gestein ...
Des nachts, da finde ich den mut ... den mut zumindest zu wollen ... aber an jedem einzelnen morgen erwache ich erneut hinter mauern aus glas ...
22.1.06 17:41


die welt versinkt in grau ... wird tr?ge ... und dumpf ... das spiel der farben erm?det ... und ich verga? mich zu drehen, sodass ich mich nun orientierungslos in einer unimodalen welt befinde ... habe vor schreck vergessen, wie man sieht und drohe zu stolpern ?ber was nicht ist ...
bis ich es endlich schaffe mich aufzul?sen in der d?mmerung, die dahinschwindet und mich mit sich tr?gt ... auf dass ich morgen fr?h erneut mit ihr zusammen wiedergeboren werde ...

~geh schlafen meine liebste welt~

25.1.06 16:51


Fetzen einer Erinnerung

F??e knirschen im Schnee ... nackte Sohlen zertauen Kristalle ... und rotgef?rbte Abdr?cke hinterbleiben ...
der See klagt durch das Eis hindurch ... prallt ab am Himmel, der zu tief h?ngt ... und stumpf verliert sein Weh im Nebelgestr?pp ...
messerscharf zerschneiden wei?e Waden graue D?mmerw?lle ... die letzten Lichter umarmend gestorben ... nur deine Melodie im Wind ...
28.1.06 13:07


 

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