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goldener septembersonne klang
ich habe den lauf der jahreszeiten verloren
stecke fest im
dazwischen

windgerede
vermiss mich schon
lang

wer sieht den mond noch
er ist
verborgen

ich fühle
schnee

meine tochter
wann
wann warst du das letzte mal
tanzen mit den sternen

das schilf versperrt dir die sicht
der schatten verhindert den durchgang
fall zurück auf
moos

wo nur sein ist
ist keine bewegung
und
du wirst geschlechtslos

schreie im glockenblumenklang verhämt
es freuen sich die neuen lieder der alten melodie beraubt
geh spielen kind ich kann dich nichts mehr lehren
die antwort ist im spiegel wirbel
ich seh kein licht wo schatten ist
bist um die dämmerung betrogen
4.9.06 09:31


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Gehauchter bilder atem
Ich wage mich erneut zu drehen
Getanzt gewirbelt laubspiel der erde entgegen
Ich fühle dich

Kräuselnd regen kitzelnd meine füße
Dreh dich, dreh dich, dreh dich
Wer ist die welt
Ich lach sie aus
Sie hält mich nicht

Spiralen buntgefärbt und zügellos
Zerspreng den raum
Entwurzel die zeit
Ich werd auf reisen gehen

4.9.06 15:09


großer zweifel - konfrontiert mit großer hoffnung - wer greift die hand - geh tanzen im blätterwirbelspiel - geh zerdrehen all die angst - es greift hernieder - ich seh dich an - wer hat die welt geboren - verspeis in träumen mich - und such der liebe wegen einander im gestrüpp - wo einst die worte lagen - ich nahm sie hoch - sie mochten mich - wir haben einst geschworen - ich rufe dich erneut zu fragen - das leben ist ein kostbar spiel - geh über los und kehr nicht mehr zurück - vergess zu atmen - sei ein engel - wer flügel hat kann liebeslieder weben - berührt kein antlitz - hände die viel mehr vermögen - sternenstaub auf deinen lidern - geschlossen leben sie hinfort - ich weiß kein halt zu schreien - wer springt hinab - wo wächst das weiße moos - hab angst dort hin zu gehen - vergiss nicht - wir sind noch nicht geboren - mich grüßt kein blick - ich hör kein laut hier drinnen - warm wallt die welt in ihren wogen - wer fängt mich auf - wo zieht es dich hin - was sind wir - gestorben im entstehen - geschichten müssen wir noch schreiben - reich mir die hand ich führ ein stück - und meine beine tragen - die last die ich nicht mehr zu sehen mocht - doch wunderbar ist ihre schwere - sie trägt in sich des lebens lust - es ist egal welch weg ich wähl - das licht muss mir nicht folgen - die quelle ist ein ort voll überfluss
16.9.06 22:35


 

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