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flockenwalzer in ihren träumen ... sie tanzt im hauch des märchenwindes ... der mond fällt ihr zu füßen ... die sterne zupft sie spielerisch vom himmel herab ... wiegt sie jeden einzeln - behutsam - in ihren zarten fingern ... bestaunt was sie zu verzaubern mag ... und genießt sie anschließend wie julikirschen auf ihrer süßen zunge zergehend ... sternenimbiss zwischen hier und jetzt ... ihr haar fällt einem schwarzen schleier gleich lustlos ihr zur taille ... verrutscht in seiner lethargie als sie zum boden sich beugt ... bettet sanft in schnee - erloschenen schmetterling ihr zu füßen ... wenn sie singt erzittern die bäume ... gänsehautbedeckt ... ihre stimme durchdringt ihr herz nicht ... in ihren augen spiegelt sich das meer ... das meer, in dessen fluten sie geboren wurde ... doch ist es ein meer, zu dem zurückkehren ihr nicht mehr gelingt ... denn sie ist längst darin ertrunken ... flockenwalzer auf ihrer kalten haut
12.3.06 20:10
 


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