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neben einem zu stehen

und es zerreißt ihr das herz ... so greifbar und doch so fern ... er hat keine kraft mehr für einen erneuten schritt ... ihm blutet das herz ... und sie schreit ihn an - er möge sie ansehen ... er solle nicht mit dem blick am boden haften bleiben ... so unendlich schwer ... aber kein laut verlässt ihre lippen ... und ihre augen finden einander nicht ... sein kopf sinkt auf seine arme ... keinen grund mehr ihn aufrecht zu halten ... die flasche halb geleert steht fast vergessen vor ihm auf dem tisch ... und sie tut als glaubte sie ihm - er sei müde ... während sie der wahrheit wegen weint ... neben einem zu stehen, der stirbt ... neben einem zu stehen, den man liebt ... neben einem zu stehen, nichts tun zu können ... doch vielleicht gibt es irgendetwas, das sie tun könnte ... es muss doch etwas geben ... sie findet es nicht ... erstickt am leid die dinge nur anzusehen ... musik trägt beide hinfort ... traurige klänge, die sagen wozu beide nicht fähig ... und er fällt weiter in die reste seines selbst ... während sie mit dem strom davon treibt ... ihn zurücklässt ... und nur die musik ist ihre brücke ... im meer, das keine inseln hat
24.3.06 16:41
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


fine / Website (13.4.06 14:32)
so wäre ich doch gerne bei dir, um den blick zu finden, den du bei anderem zu missen scheinst.

doch da ich hier bin, können nur meine gedanken stützen, und sei gewiss sie sind bei dir.

ich liebe dich du weit entfernte, nah an meinem herzen weilende...mohnblüttenfee

sie

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